2. Wettbewerbsstufe

„Das Tor zur Innenstadt“ ist der Titel des Projektes der Arbeitsgemeinschaft freiland Umweltconsulting ZT GmbH und IKK Kaufmann – Kriebernegg ZT GmbH (Graz).

Schaubild Platzbereich, strukturiert durch Hochbeete und quadratische Schirme, helle OBerflächen, Menschen unterwegs

Das Projekt stellt eine Abfolge von bewusst unterschiedlichen, funktionsspezifischen Freiräumen mit fließendem Übergang vor. Gewisse Ausstattungselemente wie Sonnenschirme, Sitzmöbel und Gräserbeete dienen als verbindende Gestaltungselemente und ziehen sich über den gesamten Platz. Ein intensives Wegenetz und das Aufgreifen der vielfältigen Gehrelationen strukturieren den Platzraum.

Der „Gedenkpark-Morzinplatz“ und „Garten-Ruprechtskirche“ stellen durchgrünte, im Bereich der Vegetation circa einen halben Meter erhöhte Plätze zum Aufenthalt auf den Wiesenflächen und Weg-/Platzbereichen mit zahlreichen Sitzgelegenheiten dar. Der anschließende platzartig ausgebildete „Jugendtreff-Bermudadreieck“ mit Kunststoffbelag als Spiel-, Sitz- und Liegeobjekt dient als robuster, flexibler Freiraum. Der „HauptPlatz Rotenturmstraße“ wird offen gestaltet mit Möblierungselementen an den Rändern und einem Wasserspiel.

„Bühne Frei“ ist das Motto der PLOV ARCHITEKTEN ZT GmbH und Öhlinger und Partner ZT GmbH (Wien).

Einem sich im zentralen Bereich vor der Marienbrücke aufweitenden durchgehenden und großzügig ausgebildeten Bewegungsraum wird im Westteil ein entschleunigter Aufenthaltsraum entgegengesetzt. Dieser Wettbewerbsbeitrag besticht durch seine konzeptionelle Qualität. Er thematisiert etwa Kunst im öffentlichen Raum, bietet Stadtmarketingbeiträge und weist eine prägnante Raumfigur auf. Ein raumverbindendes Lichtband dient als prägnante Raumfassung, steht aber auch in optisch-visueller Konkurrenz zu den markanten Mastleuchten. Der örtliche Baumbestand wird weitgehend erhalten.

„Raumpark“ nennen Stiefel + Company Architects und Bollinger – Grohmann – Schneider (Wien) das dominierenden Teil ihrer Planung.

Schaubild Platzbereich mit heller Oberfläche, zwischendurch Grün- oder Wasserelemente, links eine begrünte Brückenkonstruktion

Ein helles langgestrecktes Terrain, mal weitläufig eben, mal sanft topographisch ausgeformt, zeigt den gesamten Schwedenplatz als Bühne aus einem Guss. Der markante dreidimensionale, auf verschiedenen Ebenen begeh- und bespielbare „Raumpark“ wird durch Stege, Stiegen, Rampen und Lifte erschlossen. Er bietet Aussicht und Aufenthalt in Form von möblierten Podesten, Plattformen und Balkonen. Diverse Pflanzen sollen die Jahreszeiten widerspiegeln. Die Struktur offeriert die Möglichkeit, Räumlichkeiten für beispielsweise Jugendanlaufstelle, Platzmanagement einzugliedern.

Zur Rotenturmstraße hin erstreckt sich der „Offene Raum“ als urbaner Garten, der mit Veranstaltungsinfrastruktur ausgestattet ist. Der Raum erfährt eine zeitgemäße Gestaltungssprache betreffend Möblierung, Kioske, Wartehäuschen. Die Bestandsbäume werden erhalten.

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