Verkehr

Der Bereich Schwedenplatz – Morzinplatz ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Wiens. Unter der Erde kreuzen sich hier zwei U-Bahn-Linien, über der Erde haben drei Straßenbahnlinien ihre Haltestellen. Direkt am Donaukanal finden Schiffe ihren Anlegeplatz, daneben führt der stark befahrene Franz-Josefs-Kai vorbei. Als eines der Eingangstore in die Wiener Innenstadt wird der Schwedenplatz auch von vielen Radlerinnen und Radler, Fußgängerinnen und Fußgänger benutzt.

U-Bahn und Bim

An einem durchschnittlichen Werktag steigen hier unter- und überirdisch rund 150.000 Personen um. Zum Vergleich: Am Praterstern steigen täglich 112.000, am Westbahnhof 43.000 Fahrgäste um. Allein aus den Straßenbahnen steigen täglich 9.500 an der Haltestelle Schwedenplatz aus.

Vom Auto aus

Der Franz-Josefs-Kai ist seit den 1960er-Jahren eine vierspurige, als Einbahn geführte Straße, die täglich von bis zu 45.000 Autos befahren wird. Er ist Teil des Rings, der die Innenstadt umschließt und gleichzeitig eine wichtige Verbindung am Donaukanal entlang.

Hoch zu Rad

Für Radfahrerinnen und Radfahrer gibt es derzeit einen gut genutzten Radweg am Franz-Josefs-Kai. Zusätzlich findet sich am Schwedenplatz eine Citybike-Station mit 20 Standplätzen. Im Umfeld von Schwedenplatz – Morzinplatz können Radfahrerinnen und Radfahrer derzeit ihre Räder an zwölf Radabstellanlagen mit insgesamt circa 100 Plätzen abstellen.

Zu Fuß am Schwedenplatz

Während des gesamten Tages sind hier sehr viele Fußgängerinnen und Fußgänger unterwegs. In den Morgen- und Nachmittagsstunden dominieren die Ein- und Aussteigenden der U-Bahn, ab rund 16.00 Uhr vermischen sich die in der Nähe Beschäftigten, der Strom der Touristinnen und Touristen und der einsetzende Feierabendbesucherverkehr zu einer sehr dichten Menge.

Ein Ort für Fußgängerinnen und Fußgänger

Der Schwedenplatz ist ein viel begangener Platz. Das zeigt auch eine an einem Wochentag im zentralen Bereich des Schwedenplatzes durchgeführte FußgängerInnenzählung. Im Bereich „Schwedenplatz zentral“ bewegen sich zwischen 17.00 und 17.30 Uhr zum Beispiel rund 1.600 Menschen. In der Zeit von 8.00 bis 8.30 Uhr sind es rund 1.200.

Von weit her

Der Schwedenplatz hat auch überregionale Bedeutung: Hier halten einerseits Busse, die Passagiere zum und vom Flughafen Wien-Schwechat bringen und andererseits Busse, die Touristinnen und Touristen in die Wiener Innenstadt transportieren. Daneben fährt der Twin-City-Liner vom Schwedenplatz aus mehrmals täglich nach Bratislava und zurück.

Wie viel Fläche steht wem am Schwedenplatz zur Verfügung?

Der gesamte Bereich Schwedenplatz – Morzinplatz umfasst rund 25.000 Quadratmeter und erstreckt sich über eine Länge von etwa 400 Meter. Diese Fläche (bis zum Fahrbahnrand Franz-Josefs-Kai ohne Rad- und Fußweg entlang des Donaukanals) ist wie folgt auf die verschiedenen Nutzungen aufgeteilt:
  • 22% Kfz-Verkehr
  • 31% Fußgeherverkehr (tatsächlich nutzbare Flächen)
  • 17% öffentlicher Verkehr (Gleise und Haltestelleninsel)
  • 16% Grünflächen (inklusive Baumscheiben)
  • 14% andere Nutzungen (Imbissstände, Schanigärten, Radabstellanlagen, Tankstelle, Busparkplatz etc.)

Verkehrsuntersuchungen 2014

Im Sommer und Herbst 2014 wurden eine Tunnel- sowie eine Verkehrsuntersuchung durchgeführt. Die Ergebnisse finden Sie im Downloadbereich.