Funktions- und Sozialraumanalyse

Der Bereich Schwedenplatz – Morzinplatz wird von einer Vielzahl von Menschen auf sehr vielfältige Weise genutzt. Aufgabe der Funktions- und Sozialraumanalyse (FSA) war es, diese Nutzungen zu untersuchen. In diesem Rahmen wurden statistische Analysen, teilnehmende Beobachtungen, Interviews mit Expertinnen und Experten, zielgruppenspezifische Erhebungen und online-Analysen durchgeführt. Menschen vor dem Eisgeschäft am Schwedenplatz. Sie sitzen auf den Bänken, unterhalten sich, telefonieren, essen.Foto: kon-text Matthieu Floret

Der Schwedenplatz – zentraler Treffpunkt und Aufenthaltsraum

Der Schwedenplatz ist rund um die Uhr intensiv belebt. Tagsüber halten sich hier viele Besucherinnen und Besucher auf: Eltern und Großeltern mit Kindern, ältere Menschen, Arbeitende, die hier ihre Mittagspause verbringen, Menschen mit Hunden, Touristinnen und Touristen, auch „Randgruppen“ und Jugendliche. Hauptanziehungspunkte sind tagsüber für fast alle Gruppen der Eissalon, die Imbissstände und Schanigärten und die öffentlichen Sitzmöglichkeiten.

An warmen Sommerabenden und -nächten wird der Schwedenplatz/Morzinplatz vorwiegend von jungen Menschen besucht, unter die sich am frühen Abend noch TouristInnen, TheaterbesucherInnen und andere erwachsene StadtbesucherInnen mischen.

Abgelehnt wird der Platz vor allem aufgrund der empfundenen Verschmutzung durch Tauben, Essensreste und auch aufgrund der Belästigung durch Essensgeruch. Manche fühlen sich auch unsicher.

Folgende Funktionen werden aus Sicht der Funktions- und Sozialraumanalyse auch heute schon gut erfüllt und sollen in ihrer Funktionalität erhalten bleiben:

  • Treffpunkt und Aufenthaltsort für eine Vielzahl von Gruppen
  • Ort zur raschen Versorgung mit Essen und Trinken
  • Ort zum beiläufigen Einkauf von Gütern des täglichen Bedarfs

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Die Funktions- und Sozialraumanalyse Schwedenplatz/Morzinplatz wurde vom Büro kon-text im Rahmen der Leitbilderstellung durchgeführt.